Spielsucht: Ursachen, Therapie und Prävention von by Gerhard Meyer, Meinolf Bachmann

German 2

By Gerhard Meyer, Meinolf Bachmann

Die „typische“ Klientel der Spiels?chtigen hat sich in den letzten Jahren gewandelt: Bei Frauen ist eine wachsende Erkrankungsrate zu verzeichnen, bei bestimmten Migranten-Gruppen besteht ein erh?htes Risiko. In diesem einzigen deutschsprachigen Therapiefachbuch zum Thema informieren die Autoren umfassend ?ber Ursachen und Behandlungsm?glichkeiten der Spielsucht. Anhand von Fallbeispielen werden Fragestellungen und Therapieschritte praxisnah beschrieben. Im Mittelpunkt dieser Therapie steht nicht der Verzicht, sondern das Umsetzen von Alternativen.

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Spielsucht: Ursachen, Therapie und Prävention von glücksspielbezogenem Suchtverhalten, 3. Auflage

Die „typische“ Klientel der Spiels? chtigen hat sich in den letzten Jahren gewandelt: Bei Frauen ist eine wachsende Erkrankungsrate zu verzeichnen, bei bestimmten Migranten-Gruppen besteht ein erh? htes Risiko. In diesem einzigen deutschsprachigen Therapiefachbuch zum Thema informieren die Autoren umfassend ?

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Das war so, dass mir das eigentlich schon fast zu dem Zeitpunkt egal war, ob ich gewinne oder verliere. ) das war nullo. Wenn ich aber in der Spielhalle saß, war’s doch etwas anderes. Erstmal rannte da die Zeit sowieso weg, man war irgendwie angespannt, und so ging das dann immer weiter mit dem Spielen. Und dann, als ich die richtigen Kredite aufgenommen hatte, (…) da habe ich mich wirklich nur noch auf das Spielen konzentriert. Und da fing das an, dass ich den Leuten, mit denen ich zusammen war, irgendwelche Arbeiten vorschwindelte.

Abb. 7). Eine Sonderstellung nimmt die Sofort-Lotterie per Rubbellose ein. Es ist ein schnelles Spiel. Die Entscheidung über Gewinn oder Verlust fällt sofort nach dem Kauf der Lose in Lottoannahmestellen oder besonderen Verkaufsständen durch »Aufrubbeln« der beschichteten Spielfelder. Erscheint beispielsweise in drei von sechs Feldern der gleiche Betrag, hat der Spieler gewonnen. 000 €. Da jede Landes-Lotteriegesellschaft ihre eigenen Rubbellose vertreibt, gibt es in Deutschland die unterschiedlichsten Arten.

Sie spielen heimlich und prahlen – vor anderen Spielern – mit Gewinnen. Ihre Emotionen sind im Wesentlichen auf das Glücksspiel ausgerichtet, hier erhoffen sie sich lustbetonte Gefühle, von der Familie haben sie sich emotional entfernt. Erfolge werden beim Glücksspiel gesucht, nicht mehr im Beruf, in der Ausbildung oder im Sportverein. Alles andere, was sonst das Leben bindet, tritt in den Hintergrund (Matussek, 1953), das Glücksspiel ist zum obersten Daseinswert geworden (Kellermann, 1987). Im Folgenden berichten Spieler von ihren Erfahrungen (7 »Aspekte einer ,Spielerkarriere‘«, 7 »Vernachlässigung von sozialen Kontakten und Hobby« und 7 »Vernachlässigung des Berufs und Beeinträchtigung des Sexuallebens«).

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