Der Jakobusbrief (Herders theologischer Kommentar zum Neuen by Franz Mußner

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By Franz Mußner

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Da mit der Anschrift "an die zwölf Stämme in der Diaspora" nicht eine Einzelgemeinde (etwa in Antiochien in Syrien) gemeint sein kann, darf der Brief als eine Art Enzyklika (Sendschreiben) des Bischofs von Jerusalem an mehrere judenchristliche Gemeinden betrachtet werden, was auf das hohe Ansehen, das der Verfasser bei ihnen genoß, rückschließen läßt. Selbstverständlich darf der Raum, in dem sich die Adressaten des Briefes befinden, nicht allzu weit ausgedehnt werden. Vermutlich beschränkte er sich auf Syrien und höchstens noch die unmittelbar anschließenden nördlichen und nordwestlichen Gebiete (vgl.

Gerade dieser theologie- und kirchengeschichtliche Hintergrund verweist nochmals auf den Herrenbruder Jakobus von Jerusalem als den Verfasser des Briefes.

Berlieferung ist, liegt auf der Hand. Anderseits glauben wir in der Tat, eine gewisse "antipaulinische" Front hinter dem Jakobusbrief zu erkennen (vgl. § 4), die jedoch im häretischen Judenchristentum sich gegen den Apostel selbst und sein gesetzesfreies Evangelium richtet, nicht mehr gegen einen frühen Pseudopaulinismus. 3. Ist der Herrenbruder Jakobus oder Jakobus Alphaei der Verfasser des Briefes? Für das erstere sprechen zwei Gründe: a) Die Selbstbezeugung des Briefes im Präskript, das schon immer mit dem Brief verbunden gewesen sein muß (s.

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