Der Jakobusbrief. Beiträge zur Rehabilitierung der by Petra von Gemünden, Matthias Konradt, Gerd Theißen

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By Petra von Gemünden, Matthias Konradt, Gerd Theißen

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Zum Verständnis von Galater 2,11-21, NTS 37 (1991), 77-100: 80f, dass die Rede vom E8vLKWC; (fJv des Petrus nicht auf die Tischgemeinschaft zu beziehen, sondern als Kritik im Sinne von 1 Thess 4,5; Eph 2,12 zu verstehen und mit dem Vorwurf in Gal 2,14a zu parallelisieren sei, macht aus dem Textzusammenhang einen Torso. Paulus' Schilderung gibt nicht sicher zu erkennen, dass es sich bei den Jakobusleuten um eine vom Herrenbruder aus Kenntnis der antiochenischen Praxis mit einer Intervention beauftragte Gesandtschaft handelt (alTo 'IaKwßou in Gal 2,12 müsste man dann zu a8ELv ziehen).

185) oder um die der Heiden als Heiden geht (vgl. Bockmuehl, Antioch, 181), führt möglicherweise in eine falsche Alternative. Dass das "Aposteldekret" Götzenopferfleisch, Blut und Ersticktes anführt, weist auf Speisen. "Unzucht" aber lässt sich hier nicht einstellen, sondern verweist auf die Unreinheit der Person (v gl. 1 Kor 5,111). Die relevanten frühjüdischen Texte geben als Problem mehrheitlich die Speisen zu erkennen (s. 7; Est 4,17 [LXX]; Tob 1,1Ofund positiv Arist 181: Die Teilnahme der Juden am königlichen Festbankett ist ohne weiteres möglich, weil sichergestellt ist, dass die Speisen unter Beachtung der jüdischen Speisegebote zubereitet werden).

Versuch einer historischen Kontextualisierung des traditionsgeschichtlichen Befundes Jakobus 75 war neben Petrus die herausragende Gestalt der Jerusalemer Urgemeinde. Die Frage, ob, wie in der Regel angenommen wird, der Herrenbruder 75 Unparteiischkeit an Menschen weit verbreitet (s. die Belege bei Konradt, Existenz, 136, Anm. 229). Das Vorkommen von ElTLELK~e; in Jak 3,17; 1 Petr 2,18 ist noch unspezifischer (vgl. neutestamentlich Phil 4,5; 1 Tim 3,3; Tit 3,2), ebenso das von lTpaut1le; in Jak 1,21; 3,13; 1 Petr 3,16 (vgl.

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