Der Glaube an Deutschland by Hans Zöberlein

German 2

By Hans Zöberlein

Dieses Buch ist so zusagen der Vorg#228;nger von Der Befehl des Gewissens. Hans Z#246;berlein berichtet vom Leben im ersten Weltkrieg, aus der Etappe, von der entrance und der Ausbildung hinter der entrance. Hierbei, legt er wenig Wert darauf das ganze Romantisch klingen zu lassen und erw#228;hnt sowohl die Ratten mit denen guy um das Essen k#228;mpfen musste als auch das von Giftgas verseuchte Wasser, welches guy aus Wassernot trinken musste. Auch die Befehlshaber bekommen ihr Fett weg, als Hans und seine Kameraden die eiserne Reserve bereits in der Etappe ge#246;ffnet und gegessen haben, weil sich einzelne Schieber in die Befehlsstrukturen eingeschleust haben und das Essen verschachern, anstatt es an die Soldaten auszugeben. Ebenso bekommen Gener#228;le die reine Maulhelden sind, ihr fett weg. Dennoch steht eins immer fest #252;ber den Schlachtfeldern, den Trichtern, dem starvation und den Verr#228;tern: Der Glaube an Deutschland.

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Wir kauern uns in die Erdlöcher und sind froh, daß wir uns mit Stollenbrettern und Erde eine Splitterdeckung darübergelegt haben. Eine unnütze Arbeit schien es uns am Nachmittag noch vor dem Vorgehen, jetzt macht sie sich reichlich bezahlt. Stumm hocken wir im Finstern beisammen. Da reißt jemand die Zeltbahn auf und wirft sich herein, noch einer. " Ein paar Artilleristen sind es, die zur Beobachtung in den Douaumont wollen. "Wem gehören denn die Haxen da? " Und dann geht es doch, wenn wir die Beine einziehen.

Wenn ich mich nur verkriechen könnte, denn lange geht das nicht mehr. Eine muß mich doch einmal treffen von so vielen, ein Splitter ins zitternde Fleisch hacken. Aber gleich richtig, daß ich nicht langsam verenden muß. Nein, nein, nur n cht gleich so arg, nur so leicht, daß ich nachher davonlaufen kann ins Fort zurück und dann gleich hinter und heim, so wie damals im März drüben am Toten Mann. Nein, auch das nicht: bloß aufhören - so hört doch endlich auf! Was habe ich euch denn getan, daß ihr mich so martert?

Jetzt, jetzt steht er auf und springt mich an, mich vollends zu ersticken. " Wie der Qualm verzieht und ich mich aus rieselnder Erde hebe, liegt der tote Franzose zu meinen Füßen - ohne Kopf. Ein leerer, zerlöcherter Blechhelm liegt dabei. Er stinkt fürchterlich zu mir empor. Ich drehte mich weg und hielt den Ärmel vor das Gesicht, um etwas anderes zu riechen. Wie fein doch das Pulver dagegen schmeckte! Mit den Händen scharrte ich Erde über den Leichnam, und das half einigermaßen. Mit den Füßen half ich nach, vorsichtig, daß ich ihn nicht trete, denn das wäre mir als Schändung des Toten erschienen.

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