Chemisches Praktikum für Mediziner by Prof. Dr. phil. Hans Günter Aurich, Dr. rer. nat. Peter

German 5

By Prof. Dr. phil. Hans Günter Aurich, Dr. rer. nat. Peter Rinze (auth.)

Die Kenntnisse der Grundlagen der Chemie sind für den Mediziner unerläßlich zum Verständnis der biochemischen Prozesse bei allen wichtigen Lebensvorgängen. Ein Chemisches Praktikum ftir Studierende der Medizin oder der Zahnmedizin hat daher zwei Aufgaben zu erfüllen: Die Studierenden müssen mit den in der Chemie angewandten Methoden ver­ traut gemacht werden und praktische Kenntnisse über experimentelles Arbeiten vermittelt bekommen. Gleichzeitig dient das Chemiepraktikum dazu, die in Vorlesungen und Übungen sowie durch Lehrbücher vermittelten chemischen Grundkenntnisse durch aktive Auseinandersetzung mit dem Stoff zu festigen und zu vertiefen. Aus der großen Stoffülle, die auch durch die "Stoffgrundlagen für die schriftlichen ärztlichen Prüfungen" gegeben ist, können in einem Praktikum nur einzelne professional­ blemkreise schwerpunktmäßig ausgewählt werden. Bei der Auswahl der exemplarischen Versuche haben wir vorrangig solche ausge­ wählt, die für stoffbezogene Lebensvorgänge besonders bedeutsam sind. Soweit es der Rahmen eines Praktikumsbuches zuläßt, wird auch auf entsprechende Zusam­ menhänge hingewiesen. Das vorliegende Praktikumsbuch profitiert von den langjährigen Erfahrungen mit dem "Chemischen Praktikum für Mediziner" an der Philipps-Universität Marburg, dessen grundlegendes Konzept in den fünfziger Jahren von Prof.Dr.K.Dirnroth in Zusammenarbeit mit Prof.Dr.C.Mahr entwickelt wurde: An nach Themenschwerpunkten gegliederten Kurstagen wurden den Studieren­ den wenige, aber dafür anspruchsvolle und vom Ergebnis her überprüfbare Auf­ gaben gestellt, deren Lösung die aktive Mitarbeit erforderte. Bei der Auswahl der Aufgaben wurde darauf geachtet, das der Chemikalienverbrauch möglichst gering gehalten wurde. Letzteres gewinnt heute im Zusammenhang mit dem Gebot der Sonderabfallvermeidung eine besondere Bedeutung.

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Desweiteren muß bei der Herstellung konzentrierterer Lösungen mit Volumenveränderungen gerechnet werden. Deshalb ist auf eine kontinuierliche Durchmischung der eingefüllten Lösungen zu achten. 3. Molare Lösungen Zur Titration benötigt man Lösungen, deren genauer Gehalt an reagierender Substanz bekannt sein muß. 012 kg des Nuklids 12C). B. NaCI) sein. ) entspricht. Ebenso benutzt man in der Chemie für die Einheiten von Volumen und Masse häufig die Untereinheiten I und ml bzw. g und mg statt der Basiseinheiten m3 und kg, da diese zu "unhandlich" sind.

Die Spüllösungen sind zu verwerfen. B. ein Peleusball (Abb. 1/2). Diese darf nicht mit der zu pipettierenden Flüssigkeit in Berührung kommen. Es ist also peinlich darauf zu achten, daß die Flüssigkeit nicht zu hoch gezogen wird. Zur vollständigen Entleerung der Pipette ist die Pipettierhilfe zu entfernen. 17 1. Kurstag a c f d e 9 h Abb. 1/2. Geräte zur Volumenmessung, Pipettierhilfen: a. Becherglas und Erlenmeyer· Weithalskolben mit Graduierung zur Abschätzung von Volumina; b. Meßzylinder; c. Vollpipette; d.

Kurstag dabei mit einem sauberen Glasstab gut durchmischt. In der hergestellten Pufferlösung wird der pH-Wert durch die Assistentin mit Hilfe einer pHEinstabmeßkette ("Glaselektrode", Meßinstrument: "pH-Meter") gemessen. Meßprinzip und Wirkungsweise der Glaselektrode werden im Zusammenhang mit Redox-Reaktionen im 5. Kurstag behandelt. 805 g CH 3C02Na ·3 H 20 11. Aufgabe: Die Pufferkapazität gegen Basen der hergestellten Pufferlösung sowie einer 1:10 -Verdünnung der Pufferlösung wird jeweils geprüft.

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